Ladekabel  

Lädt man sein e-Auto zu Hause an der optionalen Wallbox am Carport oder in der Garage, muss man nur das Ladekabel mit dem Stecker in die Ladedose des Fahrzeugs stecken. Der Ladevorgang beginnt automatisch, nachdem die Steckverbindung hergestellt ist. Ähnlich ist es an Stationen, die zum Beispiel Arbeitgeber zur Verfügung stellen. Ein Ladekabel sollte hier bereits fest installiert sein. An manchen öffentlichen Ladestationen wiederum gibt es kein Ladekabel. Hier nutzt man einfach das mitgelieferte Ladekabel.

Illustration eines Ladekabels für den I

Ladekarte

Die Ladekarte ist (neben der Bezahlung per App oder Kreditkarte) eine bequeme Art den an einer öffentlichen Ladesäule getankten Strom zu bezahlen. Mit der Volkswagen We Charge Ladekarte können Kunden künftig europaweit an rund 100.000 Stationen Strom bekommen.

Illustration eines Bezahlvorgangs an einer Ladesäule

Ladeleistung

Eine einfache Grundregel besagt: Je höher die Ladeleistung, desto schneller der Ladevorgang. Allerdings kann die Dauer erheblich variieren – abhängig vom Ladezustand der Batterie. Wird zum Beispiel der ID.3  an einer Haushalts-/Schuko-Steckdose aufgeladen, kann mit 2,3 kW pro Stunde geladen werden. Schneller geht es an der Wallbox (bis zu 11kW/h) oder Wechselstrom-Ladestation (22 kW/h).
Am schnellsten sind die High-Power-Charging-Ladestationen (HPC) mit einer Ladeleistung ab 100 kW.

Ladeluftkühlung 

Die Ladeluftkühlung verringert die thermische Belastung des Motors. Bei der Abgasturboaufladung steigt durch die Verdichtung der Frischluft die Temperatur im Lader. Da die erhitzte Luft einen größeren Raum einnimmt als kühle, füllen sich in der Folge die Zylinder mit weniger Luft, als es dem Ladedruck entspricht, und bei Ottomotoren erhöht sich die Klopfneigung. Aus diesem Grund wird die verdichtete Luft durch das Kühlwasser des Motors oder die Außenluft gekühlt. Außerdem werden durch die Ladeluftkühlung die NOx-Emissionen und der Kraftstoffverbrauch reduziert.

Ladestationen

Ladestationen gibt es im privaten sowie im öffentlichen Raum. Die gängige Art des privaten Ladens ist an der optionalen Wallbox zu Hause am Carport oder in der Garage. Sie bietet gegenüber dem Aufladen über das mitgelieferte Kabel an der Haushaltssteckdose die größere AC-Ladeleistung und ist besonders komfortabel zu bedienen. Die Batterieladung wird mit der nächsten Stromrechnung gezahlt. Stationen im öffentlichen Raum, die zum Beispiel von Arbeitgebern zur Verfügung gestellt werden, haben meist ein fest installiertes Ladekabel. Hier wird – wenn der Arbeitgeber den Strom nicht kostenlos zur Verfügung stellt – in der Regel mit einer Ladekarte gezahlt. An öffentlichen Ladestationen nutzt man – falls kein festangeschlagenes Kabel vorhanden ist – einfach das mitgelieferte Ladekabel und bezahlt entweder per Ladekarte oder App (via NFC-Standard oder QR-Code). Alternativ wird über das sogenannte Ad-hoc-Laden direkt mit dem Betreiber der Ladestation z.B. über Kreditkarte abgerechnet.

Illustration einer öffentlichen Ladesäule

Ladestecker

Es gibt zwei etablierte Arten von Ladesteckern: Mennekes-Stecker und Combo-2-Stecker.
Der „Mennekes-Stecker“ (Typ 2) ist für das Langsamladen und entspricht dem europäischen Standard für die AC-Ladung. Viele der öffentlichen AC-Ladestationen sind mindestens mit einer Typ 2-Steckdose ausgestattet.
Der als „Combo-2-Stecker“ bezeichnete Steckertyp ist für das DC-Schnellladen in Europa Standard. Mit zusätzlichen Kontakten sorgt er für die DC-Schnellladung an öffentlichen Ladestationen ab einer DC-Ladeleistung von mehr als 22 kW.

Illustration Mennekes-Stecker und Combo-2-Stecker

Lambdasonde

Lambda bezeichnet das Luft-Kraftstoff-Verhältnis im Verbrennungsmotor (stöchiometrisches Verhältnis). Das chemisch optimale Verhältnis ist Lambda=1, wenn es 14,7 kg Luft zu 1 kg Kraftstoff (für Benzin) beträgt.Die Lambdasonde ist als Sensor in der Lage, dieses Verhältnis zu messen. Sie ist verantwortlich für den korrekten Betrieb eines Katalysators.

Die Sonde sitzt im Abgasstrang vor dem Katalysator und misst über den Restsauerstoffgehalt die Abgaszusammensetzung. Auf Basis dieses Wertes regelt die Motorsteuerung die Gemischzusammensetzung für die Einspritzanlage.

Siehe auch:
Katalysator

Leaving home-Funktion  

Das Abblendlicht, die Umfeldleuchten in den Außenspiegelgehäusen, das Schlusslicht der Heckleuchten und die Kennzeichenbeleuchtung werden eingeschaltet, wenn der Fahrer mit der Funkfernbedienung die Verriegelung der Türen öffnet (leaving home). So kann die Fahrzeugaußenbeleuchtung genutzt werden, um bei Dunkelheit den Weg zum Fahrzeug zu beleuchten.

Siehe auch:
Coming home-Funktion
Zentralverriegelung

Ein VW T-Roc von vorne betrachtet bei Dämmerung

LED-Technik  

Die LED (Light Emitting Diode) ist ein Licht emittierender Halbleiter. Die Vorzüge der LED-Technologie gegenüber herkömmlichen Glühlampen liegen in ihrem niedrigeren Energieverbrauch, kürzeren Ansprechzeiten, geringerem Raumbedarf sowie einer höheren Lebensdauer.

Bei Volkswagen werden LEDs unter anderem in den Rückleuchten, als Tagfahrlicht sowie als Blinker in den Außenspiegelgehäusen eingesetzt. Die hohe Betriebssicherheit und Lebensdauer von LEDs erhöhen die Sicherheit durch die verringerte Ausfallwahrscheinlichkeit von Rückleuchten und Bremslichtern.

Ein VW Arteon von vorne und von hinten betrachtet mit Fokus auf die LED-Technik der Scheinwerfer/Rückleuchten

Leichtbau (EGPE)

Konstruktions- und Werkstofftechnik, die eine Gewichtseinsparung zum Ziel hat.  Durch Leichtbau kann der Stromverbrauch gesenkt und die elektrische Reichweite gesteigert werden. Zusätzlich können durch Leichtbau die Fahrleistungen verbessert werden.

Lendenwirbelstütze  

Die Lendenwirbelstütze sorgt dafür, dass die optimale Sitzhaltung beibehalten wird. Vor allem bei langen Fahrten kann die Muskulatur durch Ermüdung zusammensacken. Dem wirkt die Lendenwirbelstütze entgegen, indem sie die Wirbelsäule entspannt und so möglichen Beschwerden durch Fehlhaltungen, Verkrampfen oder bereits vorhandene Rückenprobleme vorbeugt.

Siehe auch:
Massagefunktion (Sitze)

Darstellung eines Sitzes mit Lendenwirbelstütze in einem VW Polo

Lithium-Ionen-Akku

Der Lithium-Ionen-Akku ist ein Akkumulator mit sehr hoher Energiedichte. Er ist thermisch stabil. Das Auftreten des Memory-Effekts ist daher sehr selten. Aufgrund der positiven Eigenschaften setzt Volkswagen auf diese Art der Technologie.

Luftfederung (CDC)  

Einen außerordentlich hohen Fahrkomfort bietet die Luftfederung, kurz CDC (Continous Damping Control). Anstelle konventioneller Stahlfedern verfügt sie über mit Druckluft gefüllte Gummibälge. Durch Anpassung der Luftmenge kann das System die Höhe der Karosserie einstellen.

Volkswagen bietet eine Luftfederung mit kontinuierlicher Dämpferanpassung an. Aufgrund der automatischen Niveauregulierung wird die Karosserie unabhängig vom Beladungszustand auf konstantem Niveau gehalten. Nick-Bewegungen beim Bremsen oder Beschleunigen werden ausgeglichen. Das Luftfeder- und Dämpfersystem verbessert den Fahr- und Federungskomfort deutlich.

Abbildung einer Volkswagen Luftfederung

Luftgütesensor  

Der Luftgütesensor ist bei Volkswagen Bestandteil der automatischen Klimaanlage „Climatronic"". Er hat die Aufgabe, Schadstoffe in der Außenluft festzustellen, die in Form von oxidierbaren oder reduzierbaren Gasen vorkommen. Oxidierbare Gase sind beispielsweise Kohlenmonoxid (CO), Kohlenwasserstoffe (Dämpfe von Benzol oder Benzin) oder andere unvollständig verbrannte Bestandteile von Kraftstoffen. Reduzierbare Gase sind Stickoxide (NOx).

Bei schlechter Luft, etwa im Stau oder bei der Fahrt durch einen Tunnel, aktiviert die Steuerung die Umluftschaltung der „Climatronic“ und vermeidet so, dass belastete Außenluft die Luftgüte im Innenraum verschlechtert.

Siehe auch:
Klimaanlage

Blick auf eine VW Klimaanlage "Climatronic" im VW Polo

Your browser is outdated!

Please get a decent browser here or there