Panorama-Ausstell-/Schiebedach 

Das Panorama-Ausstell-/Schiebedach ist eine Weiterentwicklung des Panoramaschiebedachs (PSD). Das Dachöffnungssystem besteht mindestens aus zwei Glaselementen.

Das vordere Glasteil besitzt eine elektrische Hub- und Schiebefunktion. Es kann gekippt und teilweise oder komplett geöffnet werden. Beim Verschieben wird das vordere Element komplett über das hintere gefahren. Das hintere Glaselement ist feststehend und hat keine Öffnungsfunktion.
Das Panorama-Ausstell-/Schiebedach besitzt ein elektrisches Rollo, das das komplette Dach abdeckt.

Abbildung des Fahrzeughimmels mit Panorama-Austell-/Schiebedach im VW Passat

Parkbremse, elektronisch  

Die elektronische Parkbremse ersetzt die herkömmliche Handbremse durch einen Schalter in der Armaturentafel, der konventionelle Handbremshebel entfällt. Dadurch entsteht mehr Ablagenplatz zwischen den Vordersitzen. Die elektronische Parkbremse arbeitet über zwei Elektromotoren mit Getriebe auf die hinteren Scheibenbremsen. Die mechanischen Bauteile sind dabei so ausgelegt, dass sie auch bei Verlust der Bordnetzspannung das geparkte Fahrzeug sicher halten. Kontrollleuchten im Kombiinstrument sowie im Taster zeigen an, ob die Parkbremse aktiviert ist. Ebenso vermittelt ein Arbeitsgeräusch, dass die Bremse geschlossen wird.

Die elektronische Parkbremse bietet neben einer einfachen Bedienung über einen Taster auch zusätzliche Komfort- und Sicherheitsfunktionen, wie den dynamischen Anfahrassistenten und die Auto Hold Funktion.

Siehe auch:
Dynamischer Anfahrassistent
Auto Hold Funktion

Mittelkonsole des VW Golfs, Detail elektronische Parkbremse

Parklenkassistent „Park Assist"  

Der Parklenkassistent „Park Assist"" steuert das Fahrzeug automatisch in Längs- und Querparklücken und parkt zudem aus Längsparklücken aus. Das System unterstützt den Fahrer, indem es selbsttätig die optimalen Lenkradbewegungen durchführt, um auf der Ideallinie rückwärts oder vorwärts (Querparklücken, fahrzeugabhängig) einzuparken. Die Vermessung der Parklücke, die Zuweisung der Startposition und die Lenkbewegungen übernimmt automatisch der „Park Assist"" – der Fahrer muss nur noch Gas geben und bremsen. Dabei behält er jederzeit die Kontrolle über das Fahrzeug.

Der Fahrer aktiviert den Parklenkassistenten über den separaten Taster „Park Assist"" in der Mittelkonsole und fährt dann mit maximal 40 km/h und einer Entfernung von 0,5 bis 1,5 m am Straßenrand entlang. „Park Assist"" scannt in der Vorbeifahrt sowohl die rechte als auch die linke Seite, z. B. in Einbahnstraßen, auf vorhandene Parklücken.

Über das Setzen des Blinkers bestimmt der Fahrer, auf welcher Straßenseite er einparken möchte. Erkennt der Assistent eine Parklücke, die mindestens 0,8 m länger als das Fahrzeug ist (fahrzeugabhängig), erscheint in der Multifunktionsanzeige die Meldung „Parklücke erkannt“. Anschließend wird der Fahrer in die richtige Ausgangsposition dirigiert und aufgefordert, den Rückwärtsgang einzulegen. Mit dem Einlegen des Rückwärtsgangs erfolgt die Lenkungsübernahme durch den Parklenkassistent und die automatische Lenkbetätigung wird aktiviert. Die entsprechende Meldung in der Multifunktionsanzeige lautet „Lenkeingriff aktiv! Umfeld beachten!“. Durch vorsichtiges Gasgeben steuert das Fahrzeug in die Parklücke hinein. Das Ende des Rückwärtsfahrens wird durch die akustische Einparkhilfe und optische Meldungen in der Multifunktionsanzeige signalisiert. Der Fahrer wird durch weitere Bilder im Display aufgefordert, vorwärts, ggf. auch noch einmal rückwärts zu fahren.

Die Anzahl der Parkzüge hängt von der Länge bzw. Breite der Parklücke und der vorhandenen Rangierfläche ab. Je kürzer bzw. schmaler die Parklücke und je kleiner die Rangierfläche, desto mehr Parkzüge sind notwendig. Das System erkennt Parklücken jeder Art (z. B. in Kurven, auf Bordsteinen oder zwischen Bäumen).

Der „Park Assist"" kann in jedem Augenblick vom Fahrer übersteuert werden.

Siehe auch:
Einparkhilfe
Fahrerassistenzsysteme

Ein Volkswagen von obenbrtrachtet, parkt mit Hilfe des Parkassistenten "Park Assist" rückwärts seitwärts ein.

Passive Sicherheit 

Unter passiver Sicherheit versteht man alle konstruktiven Maßnahmen, die dazu dienen, die Fahrzeuginsassen vor Verletzungen zu schützen bzw. Verletzungsgefahren zu mindern. Der Begriff bezieht sich insbesondere auf das Kollisionsverhalten und berücksichtigt über den Selbstschutz hinaus auch den Schutz anderer Verkehrsteilnehmer (Partnerschutz).

Zu den wichtigsten passiven Sicherheitsmerkmalen heutiger Fahrzeuge gehören neben dem Gurtsystem die Airbags, die „verformungssteife"" Fahrgastzelle sowie Deformationszonen in Front und Heck. Sie sorgen für einen weitgehend schützenden Abbau der Aufprallenergie. Zusammen mit den Elementen der aktiven Sicherheit bieten alle Volkswagen Modelle einen ausgezeichneten Rundum-Schutz.

Siehe auch:
Crashtest
Airbag
Gurtstraffer
Fahrgastzelle
Aktive Sicherheit

Schematische Darstellung der Airbags in einem Volkswagen

Pay-per-Use  

Mit dem Service Pay-per-Use wird nur abgerechnet, was auch verbraucht wurde. Das verbrauchsbasierte Abrechnungsmodell basiert auf dem System des Micropayments. Bezahlen kann man über die Volkswagen Dienste We Park, We Deliver und We Rent.

Plug & Charge

Plug & Charge ist ein Verfahren zur Nutzerauthentifizierung an Ladesäulen und zur Abrechnung der bezogenen Energie, bei dem die Authentifizierung zwischen Fahrzeug und Ladestation automatisch erfolgt.

Illustration einer Karte zum Bezahlen mit Plug & Charge Nutzerauthentifizierung

Post-Lithium-Ionen-Akku

Oberbegriff für alle Nachfolgetechnologien der heutigen Lithium-Ionen-Akkumulatoren, u.a Festelektrolyt-, Lithium-Schwefel und Lithium-Luft Batterien mit potentiell deutlich höheren Energiedichten als heute.

Proaktives Insassenschutzsystem  

Das Proaktive Insassenschutzsystem erfasst mit Hilfe der Sensoren von ESC und dem Umfeldbeobachtungssystem „Front Assist"" kritische Situationen mit erhöhtem Unfallpotenzial.

Erkennt das System eine solche Situation, werden die Fahrzeuginsassen und das Fahrzeug auf einen möglichen Unfall vorbereitet, indem die vorderen angelegten Sicherheitsgurte gestrafft, Fahrer und Beifahrer fixiert sowie offen stehende Fenster und Schiebedach bis auf einen Spalt geschlossen werden.
Ist der Sollzustand wieder erreicht und das Fahrzeug fahrdynamisch stabilisiert, werden die vorderen Sicherheitsgurte entspannt. Die Seitenscheiben und das Schiebedach können in ihre Ausgangsstellung zurückgebracht werden."
 

Blick auf einen Volkswagen von oben, Pfeile zeigen die Funktion des proaktiven Insassenschutzsystems

Progressivlenkung  

Die Progressivlenkung entlastet den Fahrer beim Lenken. Im Vergleich zu einer konventionellen Lenkung werden deutlich weniger Lenkradumdrehungen bis zum Volleinschlag benötigt. Das progressive Übersetzungsverhältnis reduziert zum Beispiel die Lenkarbeit beim Einparken. Die Progressivlenkung bietet zudem ein optimiertes, direkteres und kontrolliertes Lenkverhalten, das für Komfort im Alltag sorgt und die Fahrdynamik auf kurvenreichen Straßen erhöht.

Schematische Darstellung der Funktionweise der Progressivlenkung

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